"Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen"

Johann Wolfgang von Goethe

Dienstag, 29. November 2011

Salar de Uyuni: BERICHT

Als wir den Bus in Uyuni verließen, dachten wir beide das Selbe: “Jetzt müssten hier nur noch ein Strohballen vom Wind getrieben durch die Straßen wehen“. So verlassen erschien alles. Unser erstes Hostel hatte dicht gemacht, das zweite nur Mehrfachbetten und keine Schließfächer. So suchten und fanden wir ein anderes bei brennender Hitze. Für 2,50€ pro Person und Nacht bezogen wir unser Zimmer.
 Zwei Tage später befanden wir uns mit: Einer Französin, einer Dänin, einem Spanier, einer Schwedin und einer Holländerin in einem Jeep um in die „Salar de Uyuni“, die größte Salzwüste der Erde, zu fahren und drei interessante Tage zu verbringen. 


Da lies er ihn einfach fallen...
Zuerst besuchten wir einen alten Zugfriedhof, in welchem man unzählige alte, zum Teil ausgeschlachtete Lokomotiven und Wagons begutachten kann. In einem Salzhotel machten wir einen Stopp, schossen lustige Bilder und aßen zu Mittag. Nächster Halt war eine Kakteeninsel in mitten der weißen Salzlandschaft. Hier gab es Meterhohe und tausende von Jahre alte Kakteen und  eine tolle Aussicht über die Wüste. Anschließend steuerten wir unsere Bleibe für die Nacht an. Auch ein Hotel, dessen Mauern und Säulen im Essenssaal aus Salz waren. Am nächsten Tag, es war Mittwoch und 5:30 Uhr erlebten wir wie es aussieht wenn in einer Salzwüste die Sonne aufgeht. Vorbei am Schneebedeckten Vulkan Ollagüe erreichten wir zwei größere Seen an denen unzählige Flamingos ihr Zuhause hatten.

http://youtu.be/lQ0sGyC5pbM
Dreierlei Arten gab es zu bestaunen. Gleich neben dem See gab es in einem Restaurant unser Mittagessen. Nächste Station: „Piedra de Arbol“, ehe wir die „rote Lagune“ sahen. Eine Lagune welche durch diverse Mineralien ein rotgefärbtes Wasser hat. 

"Piedra de Arbol"


An unserem letzten Tag,  um ging der Wecker bereits um 4:00 Uhr. Pünktlichst um 4:30 Uhr saßen wir dann alle zusammen im kalten Wagen und steuerten die Geysire und heiße „Lavaquellen“ an.  Danach gab es Frühstück und ein Bad in den „Aquas termales“. Auf dem Weg zur Grenze fuhren wir noch an einer grüne Lagune vorbei, welche heute durch ausbleibenden Wind, keine Lust hatte, grün zu sein. Angekommen am Grenzübergang; viel zu früh!!!!, warteten wir 55 Minuten ehe unser Bus zur Abfahrt bereit stand. 

Die gesamte Truppe
Am Kontrollposten auf chilenischer Seite kam man sich dann vor wie am Flughafen. Das Gepäck wurde mit Hilfe eines großen Scanners durchleuchtet und nach Kokablättern, zu vielen Dollar Scheinen sowie nach Lebensmitteln durchsucht. Da sich jeder unseres Busses an die Vorgaben hielt, hieß es wenige Minuten später „Ade billiges Bolivien, hallo Chile, hallo San Pedro de Atacama“.