"Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen"

Johann Wolfgang von Goethe

Montag, 19. September 2011

Tobi allein in Quito

Tach auch!

Da ich Philip ja bekanntlich auf die Galapagos Inseln geschickt habe durfte ich nun die letzte Quito-Woche alleine verbringen. Die Tage von Montag bis Freitag verliefen relativ bedeutungslos. Das Wetter war wechselhaft und ich verbrachte die Vor- und Nachmittage in der Schule. Freitag misslang dann mein Versuch des Geldabhebens kläglich; neuer Versuch nun am Montag. Freitagabend wurde in der WG gekocht, es gab Spaghetti mit einem Bohneneintopf sowie "typisch" ecuadorianisches Essen; Empanada. Samstag war dann mein erster „freier Tag“, doch an ausschlafen war irgendwie nicht zu denken. Bereits um 6:00Uhr war ich wach. Und so schlug ich mir diese eine verdammte Stunde um die Ohren, ehe ich wieder einmal Dank des LIVE-TICKERS ein Kickers Spiel verfolgen konnte. Durch die Niederlage bei Fürth II, startete ich nun bedient in den Tag. Nach SKYPEN und Frühstück, sowie ein kleinwenig SWR1 „Heute im Stadion“ dank Webradio, machte ich mich dann auf in Richtung Süden um mich im „Terminal Quitumbe“ nach den Abfahrtszeiten der Busse nach Tena; für Montag, zu erkundigen. Wer einsam ist und Unterhaltung benötigt, setze sich bitte gegen 9:55 Uhr; also gerade zum Beginn der Schlusskonferenz der Bundesliga in einen der Metrobusse. Ich glaube Köln führte zu diesem Zeitpunkt bereits mit 1:3. (Glückwunsch an Andreas!!). Zurück zur Unterhaltung: Erst sang ein älterer Herr von „Liebe und Schmerz“, dann kamen gerade einmal „trockengelegte“ Jungs in den Bus um Bonbons und andere Süßigkeiten zu verkaufen. Am Terminal angelangt dauerte es vielleicht gerade einmal Zehn Minuten um alles; fast alles, in Erfahrung zu bringen. Da die Busse im Fünfminutentakt zurück nach Quito fuhren, setzte ich mich sofort in den nächstbesten um bei Gitarrenklängen wieder in die Innenstadt zu fahren. Gegen später wurde der Gitarrenmann dann gegen einen Blinden mit Boxen und einem Verstärker ausgetauscht. Dieser gab dann sein Gesangstalent zum Besten. Ich verließ den Bus am „Plaza Santo Domingo“; nicht weit entfernt unserer ersten Bleibe.

 
Ich lief zum Supermarkt um ein kleinwenig für das Wochenende einzukaufen. Als ich alles beisammen hatte nahm ich die letzten knapp zwanzig Minuten Fußweg auf mich um nach Hause zu kommen; genau noch rechtzeitig vor dem Regen. 

Nachdem ich den Samstagnachmittag, -abend und die Nacht dann mit essen, SKYPEN und schlafen verbracht hatte schlief ich am Sonntag trotzdem bis 8:00Uhr! Doch dann der Schock, KEIN Internet. So stellten sich Pierre und ich schon auf einen „Lernsonntag“ ein, hatten wir doch beide noch einiges zu lernen. Doch erst mal sollte es zum „Mitad del Mundo“ dem Äquator gehen. Hoppen zwischen Nord- und Südhalbkugel! Gegen 12:00Uhr stiegen wir in den Bus um geschätzte 60 Minuten später am Ziel zu sein.


Da wir heute Sonntag hatten war einiges an Touristen vor Ort und auch Musik war geboten. Viel ist um den Äquator nicht geboten, eine gelbe Äquatorlinie, sowie etliche Museen und Restaurants. Nachdem wir die zwingend notwendigen Fotos gemacht hatten, setzten wir uns auf die Terrasse eines Restaurants und tranken gemütlich unser Bier während nicht unweit von uns ein ecuadorianischer Tanz aufgeführt wurde. Danach schauten wir uns die mehr oder weniger interessanten Museenan.


PS: Ich in Südamerika, vorm Live Ticker und am Zaun! 
I`m Kickers till I die! GWEEEEEN !